Original Kuckucksuhren aus dem Schwarzwald

Original Erzgebirgische Handwerkskunst - Riesenauswahl

Erzgebirgskunst

HolzfigurenGeschichte der Erzgebirgskunst

Das sächsische Erzgebirge ist berühmt auf der ganzen Welt.
Die Region an sich ist mit ihrer reizvollen Landschaft, ausgedehnten Waldgebieten und den vielen historischen Gebäuden und traditionellen Festen eigentlich über das ganze Jahr einen Besuch wert.
Aber vor allem in der Advents- und Weihnachtszeit lockt das Erzgebirge viele Besucher an, denn dann entwickelt sich die Region zum „Deutschen Weihnachtsland“: in vielen Manufakturen und Geschäften wird die Erzgebirgskunst ausgestellt und zum Kauf angeboten. Die gesamte Region erstrahlt in dieser Zeit in weihnachtlichem Lichterglanz und es herrscht eine ganz besonders festliche und besinnliche Stimmung. Die Adventszeit hat begonnen und überall werden die  leckeren Weihnachtsrezepte aus dem Schrank geholt.
Die Erzgebirgskunst ist als Sinnbild für Weihnachten auf der ganzen Welt bekannt. Vor allem die traditionellen Weihnachtspyramiden, figürlichen Nussknacker und Räuchermännchen, aber auch die klassischen Schwibbögen und originellen Spieldosen sorgen weltweit alle Jahre wieder für große, staunende Kinderaugen und sind beliebte und begehrte Objekte für Sammler.
Im Erzgebirge werden all diese Kleinode traditionell noch immer in aufwändiger, kunsthandwerklicher Handarbeit hergestellt und liebevoll dekoriert und bemalt. Erzgebirgskunst sind ganz besondere Schmuckstücke, vor allem – aber nicht nur – für die Weihnachtszeit. Der besondere Reiz dieser meisterhaft ausgeführten Handwerkskunst liegt an der qualitativ hochwertigen Ausführung der Arbeiten und an dem durchaus ernsten historischen Hintergrund: die Erzgebirgskunst entstand aus historischen Traditionen und der Not der Bevölkerung.
Ab dem 16. Jahrhundert wurden im Erzgebirge im Grubenbau Erze – vor allem Silber – abgebaut. Nachdem die Minen ausgebeutet waren, wurde der Bergbau um 1820 weitgehend eingestellt und die Bergarbeiter in die Arbeitslosigkeit entlassen. In dieser finanziellen Notlage entwickelten die ehemaligen Bergarbeiter ihre handwerklichen Fähigkeiten weiter und verarbeiteten mit besonderem Geschick bis dahin alltägliche Gebrauchsgegenstände wie zum Beispiel Kerzenhalter zu kleinen Kunstwerken. Verbunden mit den traditionellen und christlichen Werten der Erzgebirgler entstand daraus die Erzgebirgskunst, die heute international als Sinnbild für Weihnachten gilt.

 

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