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Herstellung Hummelfiguren

Die Fertigung von Hummelfiguren ist ein Zeichen höchster Qualität

Hummelfiguren haben einen Ruf in der Welt, der in diesem Segment nur einmal findet, sind die sie doch geradezu ein Wahrzeichen für deutsche Porzellanfiguren geworden. Viele Fans in der ganzen Welt schwören auf diese einmaligen Motive und die qualitativ hochwertige Fertigung. Wie aber wird so eine Hummelfigur eigentlich hergestellt?

Der Prozess der Fertigung von Hummel-Figuren ist besonders äußerst aufwendig und detailverliebt, da nur so die Hohe Qualität der Figuren gewahrt bleiben kann. Im groben kann man den Produktionsprozess in 4 große Arbeitsschritte unterteilen, die aus dem Modellieren, dem Formen, dem Gießen und dem Bemalen bestehen. Was hier so einfach klingt, ist in der Praxis etwas, das äußerste Präzision verlangt und mit über 50 Kontrollprozessen überwacht wird.

Der Schritt des Modellierens soll aus einer unförmigen Tonmasse das Grundgerüst für die Form ausmachen. Hierbei muss also schon alles beachtet werden, was später an Feinheiten der Hummel-Figur zu sehen sein soll. Nach eine zunächst groben Modellierung folgt einige Wochen lang der Feinschliff, der immer in Absprache mit mehreren Beteiligten durchgeführt wird, damit das Ergebnis möglichst nahe an die originalen Zeichnungen herankommt. Das fertige Ton-Modell muss sich am Ende auch einer Überprüfung durch Sachverständige aus dem Kloster Sießen und der Familie Hummel unterziehen und darf nur weiterverarbeitet werden, wenn es nach der Meinung des Gremiums qualitativ ausreichend ist.

Um eine entsprechende Form zu erhalten, mit dem man später die Hummel-Figuren gießen kann, wird das Modell zunächst zerschnitten und die Einzelteile werden in Gips gegossen. Die daraus entstehende Mutterform wird ebenfalls in Einzelteilen erneut gefüllt, um ein Arbeitsmodell zu erzeugen, aus dem wiederum Arbeitsformen geschaffen werden können. Diese Arbeitsformen können vom Hause Goebel dann für eine bestimmte Anzahl an Figurgüssen genutzt werden.

Der Guss selbst wird mit einer keramikartigen Masse namens Schlicker durchgeführt. Aufgrund des Flüssigkeitsentzugs durch die Form bildet sich am Innenrand der sogenannte Scherben, der die Figur ausmacht. Der Gießer entscheidet hierbei, wie dick dieser Scherben wird, indem er die Masse über einen bestimmten Zeitraum in der Form belässt. Die restliche flüssige Innenmasse wird hingegen nicht mehr benötigt. Nach dem Gießen folgt die Zusammensetzung der Einzelteile zur Hummel-Figur und einer Überarbeitung der Gießnähte.

Die so gefertigte Hummelfiguren werden dann bei über 1100 Grad Celsius gebrannt, bevor die Bemalung beginnt. Auch während des Prozesses der Bemalung gibt es noch mehrere Brennphasen, um die Farbe dauerhaft in die Figur einzubrennen. Als Endergebnis entstehen so die weltberühmten M:I: Hummel Figuren.

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